Aufklärungspflicht Einlagensicherung

Wünscht ein Anleger eine "sichere" Anlage, muss eine Bank aufklären, wenn eine Anlage, sogar ihre eigene, nicht durch eine Einlagensicherung über die gesetzliche Höhe hinaus abgesichert ist (BGH Az. 152/08 und XI ZR 153/08). Die BFI-Bank versäumte dies und wurde insolvent. Nun haben die Anleger Schadenersatzansprüche wegen Falschberatung (eine Geldanlage bei Banken führt implizit zu Beratungsverträgen). Das erinnert ein bißchen an ein Urteil in den USA, dass Anbeiter von Mikrowellengeräten warnen müssen, dass Katzen nicht darin getrocknet werden können. Ein Kaffeetrinker erstritt ein Urteil, dass ein Coffeeshop darüber aufklären müsse, das Kaffee heiß sei und man sich die Finger verbrennen könne.

Anderersseits zeigt es deutlich, wie schlecht die Bundesbürger über Gelddinge Bescheid wissen.