Portfolioberatung lieber selbst machen sagt Studie

Die Universitäten Frankfurt und Neapel haben die Ermpfehlungen für Portfolios von Bank-Finanzberatern analysiert. Dazu lagen Daten einer deutschen Großbank und eines Online-Brokers vor.

Das Ergebnis war, dass aufgrund Provisionsanreize nach einer Beratung vermehrte Portfolioumschichtungen mit entsprechend hohen Kosten zu verzeichnen waren. Die Finanzberater hätten systematische Fehler der Anleger nicht korrigiert. Per saldo schnitten unabhängige Anleger nicht schlechter ab als die von den Banken beratenen.

Allerdings sind die Anleger mit schuld. So seien 95 % aller Anleger nicht in der Lage, eine konfliktfreie und unabhängige Beratung zu erkennen. Und von den restlichen 5 % nahm nur die Hälfte die Ratschläge des Beraters an, obwohl sie zu besseren Renditen geführt hätte.

[Quelle: Financial Times Deutschland, 30.050.2011]