Eigenes Sparen schlägt Riesterrente und Rentenversicherung

Die Wirtschaftswoche beauftragte das Münchener VZ Vermögenszentrum zu einer Analyse. Das Ergebnis war, dass Sparen in Eigenregie günstiger ist als Riester-Fondssparen und private Rentenversicherungen, trotz steuerlicher Begünstigungen und Zuschüssen bei letzteren. Eine Einschränkung: Älter als 95 dürfte man nicht werden. [Wirtschaftswoche Nr. 45, 02.11.2009, S. 140]

ProduktRiester-Fondssparenselbst sparen mit Wertpapierenprivate Rentenversicherung
Rendite vor Steuern und Kosten4,0 %4,0 %4,0 %
Nettorendite Ansparphase1,4 %2,6 %0,9 %
1) Familienvater, 35 J., 2 Kinder



Guthaben zu Rentenbeginn78.71765.45449.443
Jährliche Nettorente nach Kosten und Steuern2.901 lebenslang

3.700 bis 90 (3.295 bis 95)

2.519 lebenslang
2) Single, 35 J., Einkommen wie oben auch, 52.500 p. a.   
Guthaben zu Rentenbeginn78.71753.53640.440
Jährliche Nettorente2.608 lebenslang
2.985 bis 95 (2.652 bis 95)2.030 lebenslang

Annahmen: Riesterrente/Rentenversicherung unterstellt die durchschnittliche Kostenquote der besten 10 Anbieter, beim Wertpapiersparen fallen 26,375 % Abgeltungssteuer inkl. SolZ an. Riesterrente mit Kinderzulagen von 485 Euro, beim Single ist der Beitrag von der Steuer absetzbar bis 2.100 Euro. die Private Rentenversicherung hat 18 % Ertragsanteil zu versteuern, bei Riester sind alle Rückflüsse voll zu versteuern.

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