Deutsche Bank ändert sich ... wieder nicht

03
02
2013

Obwohl in den USA angeklagt als Mitverursacher der Hypotheken-/Finanzkrise, erhöht die Deusche Bank wieder die Bonifikaitionen für die Investmentbanker (auf 300.000 Euro pro Jahr!). [Spiegel online 01.02.2013]

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Reiche sind nicht die besseren Anleger

18
08
2010

Reiche sollten aufgrund ihres Vermögens eigentlich mehr mit Geld beschäftigt sein und entsprechend professionell anlegen. Daran darf allerdings gezeweifelt werden.

Die Schweizer Privatbank LGT befragte 332 Privatkunden mit Vermögen über 500.000 Euro. Fast zwei Drittel gaben an, ein gutes bis sehr gutes Wissen über Anlagethemen zu haben. Ihre Portfolios allerdings bestehen im Schnitt zu 29 %% aus schlecht verzinstem Kontoguthaben, risikoreichen 32 % Aktien (trotz ausgesprochen risikoarmer Grundeinstellung der Befragten) und knapp zwei Drittel der Anlagen werden im Heimatland getätigt, was ein Klumpenrisiko darstellt.Laut Bank eine mangelhafte "Asset Allocation".

[Quelle: Vermögende Anleger leiden an Selbstüberschätzung. in: Das Investment 08/10, S. 54]

Noch reichere Kunden vertrauen Ihr Geld geheimnisvollen "Family Offices" an. Aber wie legen diese an?

Nach einer Befragung von Familienvermögensverwaltern dominiert die Aktienanlage, gefolgt von Anleihen und Investmentfonds. Eine Beimischung sind Private-Equity-Fonds und Zertifikate. Allesamt klassische Anlagen ohne große Überraschung.

[Studie: So ticken Family Offices, in: Das Investment 08/10, S. 55]

Ratings/Fonds-Benotung in der Kritik

04
10
2009

Der TÜV-Nord bewertete mehrere geschlossene Fonds mit guten Noten. Allerdings suggeriert dies eine Autorität, die zwar im technischen Bereich gegeben ist, aber auch in Finanzdingen? Nein, denn der TÜv bedient sich einem kleinren externen Unternehmen, das die Einschätzungen vornimmt. Bei 50 % Zielerreichungsgrad wird eine Note "gut" vergeben, ein viel zu mildes Urteil, so dass generell (so kritisiert vom Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e. V. in einem Gutachten) ein "Mildefehler" gegeben ist, die Noten geschönt sind. Auch Finanztest und Plusminus kritisierten die Benotungen. Dies zeigt das Dilemma, objektiv die so unterschiedlichen Fonds anlegergerecht zu bewerten. Verlassen kann man sich auf eine Meinung nicht.

Gehen Frauen mit Geld anders um?

07
09
2009

Eine Befragung von 3500 amerikanischen Angestellten, die sich für Geldseminare anmelden wollten, ergab:

AussageMänner Frauen
Ich trage meine Kreditkarten-Schulden regelmäßig voll ab. 61 % 36 %
Ich zahle meine Rechnungen jeden Monat pünktlich. 90 % 74 %

Ich habe eine Notfallreserve für mehrere Monate
bei Arbeitslosigkeit.

 53 % 34 %

[Financial Finesse, Research to Online Financial Planning Questionnaire, 01.01. bis 30.04.2009]